Faschismus - Antifaschismus

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Ohne Kenntnis des Imperialismus kann man das Wesen des Faschismus nicht bestimmen. Ökonomische Zwänge drängen zur Herausbildung des Monopol- und des Finanz­kapitals. Das hat zur Konsequenz: Verschärfung der Ausbeutung, Verschlechterung der Lebenslage großer Teile der Bevölkerung, Unterwerfung anderer Völker und Staaten, Kriege. Dafür ist eine Staatsmacht erforderlich, die diese Politik absichert. Der Faschismus ist die Herr­schaft des reaktionärsten Teils des Finanzkapitals.

Die Tendenz zur Faschisierung ist ein Merkmal des Imperialismus. Der Angriff der Banken, Konzerne und Generäle wird in Schritten, unter Berücksichtigung des Kräfteverhältnisses, und in der Tra­dition der "herrschenden" Ideen geführt.

Den Faschismus auf die Methode des Hitlerfaschismus zu reduzieren, führt zu einer Verdeckung seines Klasseninhalts, führt dazu, dass sich Herrschende demagogisch den Anschein geben können, gegen den Faschismus zu sein, obwohl sie die gleichen Klassenziele verfolgen.

Zur Diskussion mit Erika Baum laden wir herzlich ein ins MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, U-Bhf Bismarckstraße und Bus 109

Kostenbeitrag: 2 € / ermäßigt: 1 €

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